An einer Fassade entscheidet nicht der Belag über das Ergebnis, sondern die Oberfläche, auf der er sitzt. In Baden trägt ein Haus meistens mehrere davon: einen Sockel aus Stein oder Beton, eine verputzte Hauptfläche, einen Anbau mit Platten, Läden aus gestrichenem Holz. Wir benennen jede dieser Flächen vor dem ersten Handgriff und offerieren sie einzeln.
Wenn jemand wegen seiner Fassade anruft, geht es um das, was oben liegt: ein Grauschleier, dunkle Stellen, ein Haus, das müde wirkt. Die Frage davor lautet anders. Worauf liegt das eigentlich? Dieselbe Verschmutzung bedeutet auf offenporigem Putz etwas anderes als auf einer dichten Betonwand oder einer beschichteten Platte.
In Baden ist das keine theoretische Unterscheidung. Der Bezirkshauptort hat seinen Baubestand nicht in einer Etappe bekommen: Altstadt und Bäderquartier, Häuser der Jahrhundertwende an den Hängen, die Zeilen der Sechziger und Siebziger, dazwischen Ersatzneubauten. Auf wenigen hundert Metern stehen Gebäude, die kaum eine Oberfläche gemeinsam haben.
Häufiger noch ist der zweite Fall: Ein einzelnes Haus trägt mehrere Untergründe gleichzeitig. Ein Sockel aus Naturstein oder Sichtbeton, darüber eine verputzte und gestrichene Hauptfläche, ein Anbau aus späterer Etappe mit Faserzementplatten, Brüstungen und Läden aus gestrichenem Holz. Vier Werkstoffe, ein Gebäude, eine Anfrage.
Daraus entsteht der Schaden, den man an Fassaden am häufigsten sieht. Er kommt selten aus Nachlässigkeit, sondern aus Gleichbehandlung: alles in einem Zug, weil es eben eine Fassade ist. Was die robuste Fläche wegsteckt, ist für die empfindliche daneben zu viel, und was die empfindliche verlangt, lässt die robuste unberührt.
Zum Werkstoff kommt sein Zustand, und der zählt genauso viel. Ein Putz mit feinen Rissen, ein Anstrich, der auf der Hand abfärbt, eine offene Fuge, eine Platte, die nicht mehr satt sitzt. All das ist mit blossem Auge zu sehen, aber nur, wenn jemand hinschaut, bevor Wasser an die Wand kommt. Danach ist es kein Befund mehr, sondern ein Problem.
EA Reinigungen arbeitet von der Zürcherstrasse 76 in Neuenhof aus, dem Nachbarort von Baden. Für eine Fassade heisst das: Die Besichtigung ist eine kurze Fahrt und keine Expedition. Wir gehen einmal um Ihr Gebäude, benennen die Untergründe, halten ihren Zustand fest und sagen Ihnen pro Fläche, was zu erwarten ist. Eine Zahl gibt es erst danach.
Erst der Werkstoff, dann die Fläche
Was jeden Werkstoff ausmacht und worauf wir bei der Besichtigung als Erstes schauen.
Welche dieser Oberflächen an Ihrem Gebäude in Baden vorkommen, lässt sich aus einem Foto nur selten klären. Wir schauen es uns an, und danach steht jede Fläche einzeln in der Offerte, samt dem, was wir für sie erwarten.
Die Vorstellung von der einen Fassade stimmt bei älterem Baubestand fast nie. Ein Haus, das seine Jahre hat, ist ein Nacheinander von Etappen: angebaut, aufgestockt, verkleidet, neu gestrichen. Jede hat die Oberfläche mitgebracht, die zu ihrer Zeit üblich war.
Für die Reinigung heisst das: Es ist nicht ein Auftrag, sondern es sind mehrere kleine, die am selben Tag stattfinden. Deshalb schreiben wir die Offerte nach Flächen und nicht als eine Summe über das ganze Gebäude. Sockel, Hauptfläche, Anbau, Brüstung, Läden. Sie sehen, was mit jeder Fläche geschieht, und genauso, wenn eine bewusst aussen vor bleibt.
Die heikelsten Stellen sind nicht die Flächen selbst, sondern die Übergänge dazwischen: wo der Verputz auf den Sockel trifft, wo eine Fensterbank einbindet, wo eine Holzbrüstung auf einem verputzten Kopf sitzt. An solchen Anschlüssen läuft Wasser zusammen, und dort entscheidet sich, ob eine Reinigung sauber endet.
Dazu eine Erfahrung, auf die wir Eigentümer lieber vorher hinweisen: Manche Fläche wirkt nach der Reinigung ungleichmässiger als davor. Nicht, weil etwas schiefgegangen wäre, sondern weil der Schmutz die Unterschiede zugedeckt hat: ein Anstrich in zwei Etappen, eine ausgebesserte Ecke.
Wer eine Liegenschaft in Baden verwaltet, hat davon einen praktischen Nutzen: Eine Fassade, deren Flächen einzeln benannt sind, lässt sich etappieren. Sockel und Wetterseite dieses Jahr, der Rest, wenn es passt. Keine halbe Sache, sondern eine Reihenfolge aus dem Zustand heraus.
Fünf Schritte, bei denen die entscheidenden zwei vor dem Reinigungstag liegen.
Adresse, ungefähres Baujahr und was Sie über frühere Arbeiten am Haus wissen. Das ordnet die zu erwartenden Oberflächen vor, bevor wir davorstehen.
Wir gehen jede Seite ab und halten fest, welcher Werkstoff wo verbaut ist. Verputzt, gestrichen, mineralisch, plattenförmig, Holz. Unklare Flächen benennen wir als unklar, statt sie einzuordnen.
Risse, offene Fugen, lose Befestigungen, kreidende Anstriche, Ausbesserungen. Hier wird getrennt, was Auflagerung ist und was zum Bauteil gehört, und zwar vorher und nicht am Reinigungstag.
Sie erhalten eine unverbindliche Offerte, die pro Fläche ausweist, was gereinigt wird und was Sie dort erwarten dürfen. Ausnahmen stehen als Ausnahmen drin.
Gearbeitet wird in der Reihenfolge, die das Gebäude vorgibt. Zum Schluss gehen wir dieselbe Runde noch einmal, mit der Offerte in der Hand.
Was an Ihrem Gebäude Auflagerung ist und was zur Substanz gehört, trennen wir bei der Besichtigung. Beides steht danach in der Offerte, zusammen mit dem Ergebnis, das Sie pro Fläche erwarten dürfen.
Eine Fassadenreinigung entfernt, was auf einer Oberfläche liegt. Alles, was in sie eingezogen oder mit ihr zusammen verwittert ist, gehört zum Bauteil und bleibt. Für jemanden, der sein Haus täglich sieht, ist dieser Unterschied nicht immer erkennbar. Für jemanden, der beruflich vor solchen Wänden steht, meistens schon.
Deshalb ist der Befund Teil der Offerte und keine mündliche Nebenbemerkung. Wenn eine Fläche fleckig bleiben wird, weil sie fleckig ist, steht das vorher da. Die teuerste Variante für beide Seiten ist die Überraschung am Feierabend des Reinigungstages.
Manchmal lautet der Befund, dass eine Fläche keine Reinigung braucht, sondern eine bauliche Massnahme. Wir sagen das auch dann, wenn es den Auftrag kleiner macht. Ein Betrieb aus dem Nachbarort fährt an denselben Häusern immer wieder vorbei, und das ist ein sehr praktischer Grund für Ehrlichkeit.
Möglich ist diese Art zu arbeiten, weil der Betrieb inhabergeführt ist. Erdogan Arslan steht bei der Besichtigung selbst vor der Fassade und ist am Reinigungstag dabei: Wer den Untergrund beurteilt hat, führt die Arbeit auch aus. Kommt eine Fläche dazu, etwa die Garage oder ein Vordach, besprechen wir das vorher. Was nicht offeriert wurde, steht später auch nicht auf der Rechnung.
Wie unsere Fassadenreinigung insgesamt aufgebaut ist, von der Besichtigung bis zur Kontrolle des Resultats, zeigt die Hauptseite zur Fassadenreinigung.
Ist die Wand frisch, fällt als Nächstes das Glas davor auf. Dafür gibt es die Fensterreinigung in Baden, und für Module auf dem Dach die Solarreinigung in Baden. Bei Liegenschaften mit gewerblicher Nutzung im Haus passt die Büroreinigung in Baden dazu, und steht in einer Wohnung ein Mieterwechsel an, ist die Endreinigung in Baden der richtige Rahmen. Bleibt nach einem Auszug etwas zurück, übernimmt die Entrümpelung, und wer zügelt, findet den Rahmen bei der Umzugsreinigung.
Fassaden reinigen wir ebenso in Wettingen, direkt vor der eigenen Haustür in Neuenhof und in Killwangen. Einen Überblick über unsere Arbeit im Ort gibt Reinigung in Baden, das gesamte Angebot versammelt die Übersicht aller Leistungen.
Vier Fragen, die beim Thema Untergrund regelmässig kommen.
Am Gebäude selbst. Oberfläche, Kanten, Anschlüsse und die Art, wie eine Fläche Wasser aufnimmt, sagen zusammen genug. Baujahr und frühere Arbeiten am Haus helfen zusätzlich, deshalb fragen wir danach. Bleibt eine Fläche unklar, halten wir sie als unklar fest, statt sie mitzureinigen. In Baden ist ein Haus mit zwei oder drei Oberflächen der Normalfall.
Nicht automatisch. Den Aufwand bestimmen Fläche, Zustand und Zugänglichkeit, nicht die Anzahl der Werkstoffe. Was sich ändert, ist die Form der Offerte: Wir weisen jede Fläche einzeln aus, weil sie einzeln beurteilt gehört. Bleibt eine davon in dieser Runde bewusst ausgenommen, sehen Sie das auch so.
Ehrlich beantwortet: Auflagerungen gehen weg, Verwitterung bleibt. Eine gereinigte ältere Fassade wirkt gepflegt, heller und ruhiger, aber nicht neu, und eine vorher schon ungleichmässige Fläche wird es danach sichtbarer sein. Was in Ihrem Fall realistisch ist, sagen wir bei der Besichtigung.
Grundsätzlich ja, mit einer Abklärung davor. Bei Platten aus älterer Produktion ist vor jedem Eingriff zu klären, um welches Material es sich genau handelt. Wir prüfen Stösse und Befestigungen und sagen Ihnen offen, was möglich ist und was nicht in unsere Hand gehört.
Nennen Sie uns die Adresse und, wenn Sie es wissen, das ungefähre Baujahr. Wir kommen vorbei, benennen die Untergründe an Ihrem Gebäude und melden uns mit einer unverbindlichen Offerte, die jede Fläche einzeln ausweist.